Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Sunfsehende Unterredung. 647

e eeeter einem rechten Winkel, und an eine Seite Dieder Rohre geworffer y alſo/ daß das Aug die⸗Optick.jenigen Sachen ger ade vor ſich ſiehet, welchedoch wuͤrklich zur Ebeite ſtehen.Dieſes Fern⸗Nohr iſt eine trefliche Erfin⸗ gdung, und ſtellet die Sachen ungemein deut-lich vor. Indem es aber aus ſehr vielen Stuͤ-cken beſteht, die wir nicht anfuͤhren wollen;und, weil es gar ſchwer iſt, diejenige Sachenzu finden, die man betrachten will, maſſenman ſoliche an der Seite(W) mit vieler Muͤheaufſuckhen muß: So wurd es nicht ſonderlichhaͤuffig gebraucht, und deswegen haben wires auch nicht weitlaͤuffiger beſchrieben.Die unzaͤhlige Menge vonKuͤnſtlern, wel⸗ Die Per-che rnit Zeichnungen unaufhoͤrlich beſchaffti⸗ ſpectiv.get ſind, haben der Optick auch die RegelnSs 4 der

J....(% Mit der Lorgnette laterale muß man ebenfallsdie Sache von der Seite aufſuchen, nichts deſto-weniger finden ſich in und auſſerhalb FrankreichLeute genug, die ſich derſelben bedienen, Die groͤ-ſte Beſchwerlichkeit an dem Neutoniſchen Fern-Rohre iſt in dem Spiegel zu ſuchen, welcher nichtanderſt als mit der gröſten Muͤhẽ zu ſe iner erfor-derlichen Vollkommenheit kan gebracht werden,umahl ein metallener. Deswegen hatte aucheuton bereits ſelber den Gebrauch der glaͤſer-nen Spiegel vorgeſchlagen. Es mag aber Glasoder Metall ſeyn, ſo faͤllt es uns ſchwer, der The-drie ein Genuͤge zu thun, wenn ſolche durchauseinen auſſerordentlichen Grad der Vollkommen-80 9 8 5„ gleichwie im gegenwaͤrtigen

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