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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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44 Schau⸗Platz der Natur.

Derckhe, Fortpflanzung des heilloſeſten Geſindels

ſtand. unter ihre Berufs⸗ Verrichtungen rechnen.

Dieſes Anmaſſen iſt nicht nur ungegruͤn-

0 det, ſondern auch ungerecht: Sie ſchreiben

ſich eine Ehre zu, die groͤſtentheils nicht ih-

nen, ſondern den viehlſchten, unbändigſten

und unvernuͤnfftigſten Auswuͤrflingen des

menſchlichen Geſchlechtes zukommet. Hier-

aus folget, die Geſellſchafft ſeye ihnen nicht

den geringſten Danck dafuͤr ſchuldig, daß

ſie ihre Ausſchweiffungen zur Ungebuͤhr

Welt⸗Weißheit nennen, weil ſie ſich gegen

eine Zuͤgel⸗loſe und unbeſonnene Auffuͤh-

rung niemahls zu einiger Dankbarkelt ver-

pflichtet haͤlt.

Die Erfahrung lehret, daß das beſte des

menſchlichen Geſchlechtes ſo wohl als das

Wort Gottes, und gleich als aus einem

Munde, keine andere als einfache und un-

zertrennliche Ehen verlange, well mit der

Feſtigkeie der Bande, auch zugleich die Nei-

gung einander ehrerbletig zu begegnen, in

allen Faͤllen beyzuſtehen ja uͤberhaupt die

Hochachtung/ die Freundſchafft, die Klug-

heit, die Ausuͤbung aller Tugenden, die

Zuverſicht und das Vertrauen wegfaͤllet

Wozu die worauf die Dauerhafftigkelt eines jedwe-Eigen, den Standes ſich gruͤndet.

des Man⸗ ſchaͤtzbare Folgen dieſer Vereinigung rich-

der grauen zie“ ſo erleichterte er die Erfülung ihres

heiffen? Pflichten durch den Unterſcheid der Eigen-ſchaff-

ſchaffen Weil Gott ſeine Abſicht auf die un

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