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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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eDer unterſcheid derStaͤnde.Sechſte Unterredung ·

Kſt der Menſch erzogen worden, ſo uͤber-leget er, welche Lebens⸗Art er ergtei

Stande, fen wolle. Er ſtellet ſich alle Beſchaͤffti-

gungen vor, welche man in der menſchlicheGeſellſchafft waͤhlen kan. Indem er ſiebetrachtet, um einen klugen Entſchluß zufaſſen,, wollen wir ihn begleiten, und ubemuͤhen den Urſprung und die Triebfederdieſer erſtaunlichen Mannigfaltigkeit zu er-forſchen. Zu dieſem Ende, duͤrffen wir nuihre Wuͤrkungen uͤberlegen, denn diesewerden uns von einer wichtigen Wahrheltuͤberzeugen, die uns die Offenbahrung leh-ret, und die den Weltweiſen verborgebleibet„ wenn ſie die Offenbahrung nizur Fuͤhrerin annehmen, ſondern ihren egenen Einfaͤllen folgen. Gleichwie dielenigen, weiche die Straſſe der Offenbachrung verlaſſen, die wahre Urſache, folgauch die wahren Pflichten der Heſelſchaſſaus dem Geſichte verliehren, alſo haben,auch die Ungleichheit der Staͤnde ganz fa“ſchen Urſachen zugeſchrieben. O00

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