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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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— weyte Unterredung. 4

ſchand Behändigkele als er. Dieſes ge⸗ Dercrhe-

ahe aus weiſer Vorſichtigkeit, damit ſiegeringere Sorgen ubernehmen, und dieinnerlichen Geſchaͤffte der Haushaltungveranſtalten mochte, indem der Mann miten äuſſern zu thun hat. Damit ihr Bey-and dem Manne allezeit wehrt, und ihreGegenwart dem ganzen Hauſe angenehmbliebe, berſahe ſie der Schoͤpfer mit Freund-lichkeit und Anmuth. Man gehorchet ihr,eil man ſie liebet: Wenn aber die Sanfft-m Neigungen, welcheihr aͤuſſerliches Anſehen zeiget, mit der Zeitund durch Überlegung, zu ihrer herrſchen-den E werden, ſo gehorchet manihr ohne Aus nahme, w

eil ſie nicht nur Lie-be, ſondern auch Hochachtung verdienet.

Der Mann hat zwar mehr gebleteri-ſches an ſich, allein das Anſehen der Frauſt nicht weniger vorthellhafftig und nichtweniger kraͤfftig. Sie uͤbet es aus/ indemſie ſich nach dem eigentlichen Zuſtande al-ler, auch der geringſten Haus⸗ GeſchaͤffteFkundiget, und ihre Einſicht in allen Stuͤ-wen unentbehrlich machet; ferner, durchErzlͤͤberlegten Beyrath, oder gemaͤſſigteSullerungen b zuweilen durch bloſſesfehl achweigen. So gar ihren Thraͤnenö as nicht an Nachdruck. Doch ihreSale ewalt erhaͤlt ſie vermittelſt ihreranfftmuth und Tugend.

Die

ſtand.