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2uͤnffte Unterredung. 119
gewonnen har, wird ſich gar dald welter Diedusbreiten, als nur allein über die Bege⸗ 5
enheiten. Hat man einmahl Luſt an et, Cochtes.pas, ſo hat man den allerbeſten Lehrmei-
ter. eſer wird ein ſinnreiches Frauen-zͤmmer, das die Anmuth eines ſchoͤnenAufſates einzuſehen vermag, unfehlbar da-hin bringen, daß ſie die Grund⸗ Regelnwon Beredſamkelt und Dicht⸗Kunſt wiſſenwill welche darinn beſtehen, daß man un-kerſcheide was wahr, was wahrſcheinlich,und was falſch iſt. Er wird mit Ver-gungen dle Übersetzungen der Grlechiſchenaud Raͤmiſchen Meiſter⸗Stüͤcke leſen, undſich an denen in unſerer eigenen Sprachee verfaſſeten, nicht wenlger er-oͤtzen.
Wenn dle Begierde zu wiſſen, wohl an-gefuͤhret worden iſt, ſo bleibet ſie nlemahlsmüͤſſig, und lenket ſich willig auf die guteOeſte. Man darf alſo behnahe nichtzweifeln, unſer Frauenzimmer werde nacheniger Kenntuiß von den anmuthigſtenSeltenhelten der Natur⸗Geſchichte trach-den, welche Arbelt eben ſo geſchickt iſt diepuren der Vorſehung allenthalben zufinden, als unſere elgene Reichthuͤmer ken-nen 8 1 i e
ach und nach wied ſie in unſererHbörache noch andere Schaͤtze entdecken,le ales was wir bißher erzaͤhlet haben,4 ohne