Suͤnffte Unterredung. 133Urtheil uber das Leben und Vermoͤgen
au bringet noch einen andern herrlichen b
deuten: Es ſchwaͤchet groͤſtenthells alleÜbrige ſtarke Affecten, und haͤlt ſie in derefangenſchafft. Zum Beyſpiele, es hem-wet die Ausgaben, wozu die eheliche LlebeAnlaß giebet. Es uͤberhebet die natürlicheiebe, das Koſt⸗ und Lehr, Geld vor ſeineKinder zu bezahlen. Er verrichtet nachund nach alle Neigung zur Billigkeit, undalle Uberdleibſel der Ehrlichkeſt. DieCharte falſch zu gehen, iſt die geringste Er-ung, wozu es ſeine Liebhaber bringet.Es lehret ſie dey Chriſten und Juden Geldaufzutreiben, und keinen Menſchen zu be-zahlen. Mancher Straſſen⸗Räuber ſtiff-ket bey weſtem nicht ſoviel Unheil als einSpieler. Doch, die Gewohnheit bringet15 Rauber auf das Rad, und den Sple-er in die vornehmſte Geſellſchafft.
Dielederer Leute zu ſprechen. Das Spie⸗rzie
ing derSohne,
N 2) Nach der Heucheley und dem ſtar⸗ Das un-en Spjelen, iſt heutiges Tages kein ge⸗ ver ſchaͤm-wiſſeres Mittel ſich recht ſehr beliebt zu te Weſen.
0 achen, als ein freyes unver ſchaͤmtes We-. Perſonen die in Krieges Dienſten
leben, und welche, vermoͤge ihres Standet
dt verbunden ſind, ſich in allem ſo genaudlgacht zu nehmen, und zurücke zu halten,d eine Perſon die in einem andern Amteet, haben natürlicher Weiſe, ein freyes. auf-
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