Suͤnffte Unterredung. 153
Anzahl hat man mehr als ein Schraͤnk Diegen noͤthig. Demnach koͤnnen auch mehr No dinder als eines, zu gleicher Zeit ſtehen. Sohne
enigſtens ſind ſie nicht gezwungen ohnenterlaß zu ſitzen. Kommen Sylben vor,welche ſchwehr auszudruͤcken, oder zu ſpre-chen ſind, ſo finden ſie in dem Fache, wor-unn die zu einer ſolchen Sylde gehoͤrſge„ Figuren legen, Blumen, Obſt, oder artige
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1 Kupfer⸗Sliche/ welche man ihnen erklaͤ-5 ret, und dadurch ihre Begierde zu wiſſen,„ keſtzet. Auf dieſe Weiſe werden die aller-1 ſchwehreſten Sylben am oͤffteſten geuͤbet,. Und in kurzer Zeit eben ſo gelaͤuffig als dieuͤbrigen.. Noch ein beſonderer und eben ſo groſ-1 ſer Nutzen, als der vorige, iſt, daß man auf5 dieſe Weiſe den Kindern einige Jahre1 nacheinander etwas zu thun giebet, und ei-nen groſſen Grund zu demjenigen, was ſie8 unfftig lernen ſollen bey ihnen leget. Mane pricht insgemein, es waͤre recht gut, wenn11 ein Kind von vier Jahren leſen lernete,8 und es ſodann angſenge, ihm gleich dar-5 auf, auch das Schreiben beyzubringen:f ſodann konte es ſeine Zeit nuͤtzich anwen-1 den, und einen Vorsprung von etlichen„ Jahren gewinnen. Es lehre aber die Er-ö lahrung, daß das fruͤhzeitige Leſen zu nichtsg affe er Verſtand begreiffe nichts von
dem hergeleſe d nd ſey zumhergeleſ 8 die Ha Schrel-