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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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DerUnter-

ſcheid der

taͤnde.

ander. Sie verthellen ſich bey klelnelHauffen in die naͤchſt gelegene groſſe Staͤd“te. Man findet ganz genau eben dieſelb'“gen in den Kirchen zu Orleans, zu Dijolzu Troyes, zu Rheims, zu Amiens und!Rouen. Iſt das Ungewitter voruͤber/kommen ſie nach Montargis, Soiſſons!Beauvais und Pontoiſe. Von da ſchlel-chen ſie ſich wieder in Paris ein, als ob ffLeute waͤren, die allerley Garten⸗Gewaͤch!ſe und dergleichen, zu Markte braͤchtel,Dieſe Griffe habe ich nun ſchon ſeit 20.Jahren bemerket. Unter den neuangdenden Zunfft⸗Genoſſen, ſehe ich allemahdie mir bekannte alte Bettler wieder, welche ſenen die Handwerks⸗Vortheile leh-ren. Es ſind einerley Geſichter, und elnerley Bettel⸗Formein. Mit dieſem Volke nun, tragen wir Mitleiden, wir beſtim-men ihnen alle Monathe oder Wochen el-was gewiſſes, und klagen daruͤber, wenſie nicht zu rechter Zeit konnen, und esabhohlen. Wir warnen ſie, ſie moͤ

ſich in Acht nehmen, und wir machen diweiſe Anſtalten der Policey durch unſeteunvorſichtige Gutherzigkeit unnuͤtze. Wverfluchen das Muͤſſiggehen, und verkaͤtteln es doch. Es iſt unmoͤglich, daß ma öin einem fruchtbaren Lande, eine groſſMenge Bettler, und zugleich auch dle ge-ſunde Vernunfft haben koͤnte.

188 Schau⸗Platz der Natur.

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