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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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196 Schau⸗Platz der Natur. 8

Der als der Bettel ſelbſt ſeyn kan, ſondern ſie zmcel der 1700. G10 rache de.Beis der Ausgaben die hauptſächlichſte Gelegenhe zeStaͤnde. zum Betteln. be

Urſache, Ich ſage, die hauptſaͤchlichſte, aber nicht he.und Ges die einzige: Wir alle tragen etwas, wie⸗ be5 5 5 wohl auf unterſchiedliche Weiſe, zu dieſem dd

Bettelns. Ubel bey/ und woferne wir ihme ſteuel

wollen, muͤſſen wir es recht grͤndlich el, ech

ſehen lernen. Hiebey gerathen wir auf d 1zweyte Frage, naͤhmlich, ob ein Mill femoͤglich ſey, die Ausgaben der Praſſerund die Faulheit der Armen zu vermindern, auDoch, nur derjenige, welcher die Herzelenket, permag das muͤſſige und unorden Kliche Leben der Reichen zu aͤndern. V 10der unſer Stand noch unſer Beruf giebt abuns die Macht ihre Auffuͤhrung zu velbeſſern, und wir ſehen keine menſchlichHülfe dagegen, als die Auferziehung,Wiederum, ob gleich die Bettler ſo tumund halsſtarrig ind, daß ſie ſich zu keienAenderung bequemen, noch eine andere libens⸗Art ergreiffen, man mag ihnen mlRath und Beyſtande an die Hand gehe,wie man will, ſo muͤſſen wie uns doch be,mühen, ihrem Faulenzen ein Ende zu we,chen, weil wie das Mittel dazu in deHand haben. Dieſes beſtehet nicht darindaß wir unſer Almoſen verdoppeln, und g,