Siebende Unterredung. 211
te geſeſſen ſind, oder ihre Geſchaͤffte in Lon⸗ Die aus
den geendiget haben, kehren ſie auf ihre Guͤ-
ter zuruͤcke, und verzehren daſelbſt den Er⸗ ſelns.
trag ihrer eigenen Stamm⸗ und der ehemah-ligen Cloſter⸗Guͤter. Ferner ſo haben faſtalle Bauren in Engelland ein Stück Lan-es zu eigen, daher ſind ſie daſelbſt, glech-wie auch in Niederland und in Teutſch-land bey beſſerm Vermoͤgen, und arbei-ten fleiſſtger als in Frankreich, well es dochgewiß bleibet, daß wer nichts hat, ſich auchm nichts bekuͤmmere. Endlich, ſo hatman in Engelland vor gut befunden/ in ſe-dem Dorffe ſoviel von dem Ertrage der Guͤ-ler innezuhalten, als vor die Einwohner dienichts eigenes beſizen, noͤthig faͤllet: denn inleſer Abſicht wird die Land⸗Taxe gehoben,ovor die Arme jedweden Ortes arbeitenuͤſen. Man gebe nun in Frankreich diebeſtenKirchen⸗Güter an die Herren, welcheich bey Hofe oder bey der Armee auf hal-en, ſo wird das Land vollends gar ver-erben, und ſtatt tauſend Armer muͤſſennothwendiger Meiſe, zehen und mehr tau-and werden. In Frankreich gehoren faſte Laͤndereyen den Edelleuten und Buͤr-gern zu eigen. Die Bauern fiengen erſtunter Ludwig dem heiligen an, etwas ei-denes zu beſizen. Unter den Kindern PhilippUn ſchoͤnen riſſe dieſer Gebrauch ſtark ein.nterdeſſen betraͤget doch das was ſie anO* ſich