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232 Schau⸗ Platz der Natur.Die Aus⸗ Knechte, und einem Hirten Koſt und Lohn
rottung geben; acht biß zehen Pferde kauffen unddes Bet⸗ 9 Wagen und Geſchirr im Stande
alten, den Sattler, den Schmid, denSeiler, den Wagner, den Tageloͤhner be-zahlen, ja noch viel mehr beſtreiten muß-Wie waͤre dieſes moͤglich? wird man ſa-gen, er muß nothwendig verderben. Wenner auch nur 200. Livres vor Geſinde⸗Lohn/und 300. vor ihre Koſt aufwendete, welchesdoch vor drey oder vier ſtarke Coͤrper, diebeſtaͤndig arbelten und ſtark eſſen, nihinreichet, ſo wuͤrde das uͤbrige vor denAnſpaun aufgehen, und er bekaͤme vor all-ſeine Muͤhe nichts.
Wir wollen alſo wieder zurücke kehren/
und ſeine Ausgaben nach Moglichkeit be-ſchneiden. Bey einem kleinen Gute kaͤmer nimmermehr zu rechte, wenn er niallenthalben felbſt Hand anlegte. Dem-nach uͤberlaͤſſet er andern die mehr Eln-kuͤnffte haben als er, die Bequemlichkeilviel Geſinde zu halten. Er laͤſſet ſelnVieh mit unter die gemeine Heerde trel-ben. So bald ſein Sohn heran waͤchlel-muß er ihm einen Knecht erſpahren.Haus⸗Mutter nebſt ihrer Tochter, beſor-gen das Milchwerk, den Hanff, die Waͤ-ſche, und das uͤbrige in der Haushaltung,Indem er nun keine fremde Leute mehdrauchet, erſpahret er ſchon ein wertige