Band 
Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
Seite
235
JPEG-Download
 

Siebende Unterredung. 235

885 Mangel der Kraͤfften zu thun nicht Die Aus-

ermag.

iam er alle ſeine Einkuͤnffte wieder ausetebel. Die Gelſtlchkeit thut das ihrigezdenfaus, indem ſie ihre Einkuͤnffte an demrte ſelbſt verzehret. Sind die Ausga-ben des Hoͤniges, der Gelſtlichkelt, und desauerns nicht hinlaͤnglich, dem gemeinenanne Brod zu ſchaffen, und den Han-del aller Orten bluͤhend zu machen, ſo lie-Gizder Mangel an den Eigenthümern derHuter. Hier muͤſſen wir folglich dieWurzel des Übels, benebſt dem Gegen-e ſuchen. Finden wir es hier nicht,00 gar keines uͤbrig. 8von Dir alle, die wir einen groſſen Theilon den Früchten der Erde empfangen,entweder als Eigenthuͤmer, oder als Inn-90 er geiſtlicher Pfruͤnden, oder davor,bes, wir dle uns anbefohlene Geſchaͤfftelelorgen; Wir alle, ſage ich, haben viel-dicht nlemahls an die Schuldigkeit ge-lege die uns wegen dieſes Genuſſes ob-

alle Menschen, ſo viel ats ihrer ſind,

bauſſen ſich 1 115 muͤſſen die Unter-

dee dalg bbres Lebens finden. Dieſes iſt

die Abicht des Schoͤpfers/ welcher ſie auf

wege 0 kommen laͤſſet: und da er ihrent-ie

die Erd uchtbar ma-cher, ſ 5 e alle Jahre fruch

Rechtt auch jeder Menſch das fen

Der Koͤnlg thut das ſeinige, in⸗ S

telns.