Band 
Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
Seite
257
JPEG-Download
 

Siebende Unterredung. 2577

Geſetze in ihrer Frey elt laſſen, in Leibei⸗ Diezlus-ene zu e Freyheit, wel⸗ 528 725este genieſſen, giebt den Handwerkern 1 9 288

re Gebülffen, und den Haushaltungen

Ir Geſinde, ſie verurſachet, daß jeder die

Lebens ⸗ Art waͤhlet/ wozu er ſich geſchickt

befindet. Pit unſeres Ortes verlangen

05 Bettler nicht mit Gewalt in ihren Ge-urts⸗ Ort zuruücke zu bringen, noch daſelbſt

i Feld⸗Arbelt zu noͤchigen. Denn wir

baben auch dieſe Gewalt nicht; wir ver-

Kogen einen gelindern Trieb, der ſie anlo-

G don ſelbſt dahin zu gehen, und deſſenFeauch in unſerer Macht ſtehet.

H Das Allmoſen iſt der Armen Magnet.

die des ſeinen Sitz in der Stadt, ſo wird

met Stadt von den Bettlern uͤberſchwem-

Wes vertheilet man es auf dem Lande, ſoſeden ſie ihm auf das Land nachfolgen.

keatenn man verlanget daſelbſt Arbeiter unde Bettler. Man verlanget mit allem

nücchte, das Allmoſen ſolle der Lohn einer

nach cen Arbeit ſeyn: Man muß es dem-

Dit dorig anwenden..

ſe le erſte Kirche hat uns dle rechte Wei-

austze get, wie man Allmoſen geben und

es noellen ſolle. Zu ſelbiger Zelt gab man

es wurdem erſten beſten dahin, ſondern

get, unde von der Gemeine zuſammgele-

dngehandien 5 5 und aer Gegieffen

get, vor, denenTheil, che 5. Stan-