388 Schau⸗Plas det Natur!
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Die Rleisſtecket, den man die Seele nennet/ undung. hernach vermittelt der beeden Ende dieſeßDrathes in dem Weber⸗Schuͤtzen beſe-ſtiget, an deſſen Seite ein Loch befindlichwodurch man das Ende des aufgeſpubdc
ten Fadens ziehet. Beſagtes Ende w.an einer Leiſte des Zettels feſtgemacheh
und der Schutze biß an die andere Leifdurchgeſchoſſen, bey welchem Durchfahehder Faden ſich von der Spuhle immer 9windet. So nun, wie die Faͤden des 30
tels wechſelweiſe auf⸗ und nieder gezogewerden, faſſen ſie allemahl den Schudas iſt den durchgeſchoſſenen Faden 10
ſchen ſich. Der Zettel machet demna 1gentlich den Grund des Gewebes, und gl, öbet ihm ſeine Starke, der Eintrag vlt„gen, füllet ſelbiges aus, giebt ihm ſeine 1
hoͤrige Dichte, und machet es zu dem wü, 5
es ſeyn ſolle. N 0
Viele Zeuche haben keinen rauhen 90
trag, ſondern der ihrige beſtehet ausgedrehetem Garne von langer 1
gleich wie ihr Zettel ebenfalls. Daher w.,
den ſie glatt, und man nennet ſie in 95trachtung der Gleichheit zwiſchen den,
Etamin. den ihres Zettels und Eintrags, Etam! 0welches Wort ſo viel bedeutet, als 280
von lauter ſtark gedreheten Zettel /Fauch
Kaſch. Hingegen nennet man Raſche(mut 4%wo der Zettel von langhaͤrigter, der 1
0G.