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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Dreyzehende Unterredung. 477Veh Nücken und Wammen geſuͤttert Daswird, halt man ihn vor deſto ſchoͤner.. Raub,(ee Von den Kürſchnern, welche die Balge werk.N en wie ſie ſind, wollen wir uns zu an-deen Handwerks⸗Leuten wenden, weche

i Haͤute bey dem Zurichten ihrer Haaregemelniglich zu berauben pflegen. Sie

eilen ſich in verſchiedene Zuͤuffte, welche

un vielen Verrichtungen miteinander uͤber-

ſunemmen, in einigen aber unterſchiedenWlewohl eln groſſer Unterſcheld ist, Gewöhn,

lwiſchen einem Corduanmacher, Weiß⸗ liche Jube-

reitung

derber, Rothgerber, Ungariſch⸗ 1 5 des kebers.

ereiter und Pergamenter, ſo muͤſſe

doch faſt alle Haute die ihnen durch dieHaͤnde gehen, eingeweichet, getrocknet,durchgearbeitet, in die Schwitze gele-get, gekalket, geſtoͤllet, zu Narden undAas bereitet, geſtrichen, in Hauffen geſe-bet, und oͤffters in die Lufft gehangen werden.Die Haut wird eingeweichet, wenn8 ſie in flleſſendes Waſſer leget, damitas Blut und andere Unreinigkeiten abge-pbſer werden. Was trocknen ſey iſtſekannt. Sie wird herumgetrieben,idem man ſie in einer Spitz⸗Kufe odern. Fiehloͤchern mit den Haͤnden oderFͤͤſſen von einer Seite auf die andereurcharbeitet, oder mit hoͤlzernen Stem-peln ſtoͤſſet. Einiges Leder wird aAlk