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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Die

498 Schar/ Plat der Natur.wird aber nicht im Stande ſeyn, ſie a

Erzies reden oder zu ſchreiben, wie es ſeyn ſo

bun, Über dieſes iſt dieſer Weg zu Erlernul,

e. einer Sprache dermaſſen laugme g ge

heſam und ungewiß, daß er in Verchung mit einem andern bequemeren ugewiſſern Wege eben alſo angeſehen weden muß, als ob er gar nicht vorhangwäre. Es blelbet alſo dabey, daß ma,die lebenden Sprachen durch die Utaund durch den Umgang mit denen, dieverſtehen, erlernen muͤſſe. 5Mit den toden Sprachen iſt es fl 90eben alſo beſchaffen. Man nennet ſie 100well ſie im gemeinen Leben nicht 10ſind. Man redet ſie nicht mehr. Sedieſenlgen, welche durch vieles Leſen, U,angewendeten Flelß, es am weiteſten ditinn gebracht haben, geſtehen gerne es 0eine groſſe Verwegenheit, wenn man 105

reden wolle. Muß es ja geſchehen, ſochet man es ſo gut als moͤglich. Ub rigeiſt es genug wenn man ſie nur verſiehEs gehet niemahls ohne Muͤhe und

fahr zu, wenn man ſie ſchreiben, oder 15einer oͤffentlichen Rede gebrauchen 1Trachtet man, bermitkelſt beſtaͤndigÜbung ſich ſelbige gelauffig zu machenlauffet es damit faſt allemahl auf NeinMutter- Sprache gewoͤhnliche NudeArten und Ausdruͤcke hinaus. Da n

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