Vierzehende Unterredung. Jo
das getreulich nachfolgen kan, auf welche Die Er-eiſe es ſcheinet, ſie hatten es ſchon ſehr 1 engeit gebracht. Alleine, ſobald als ſie den Lehr ⸗ Söhne.
deter nicht mehr haben, und die Ubunges Gedaͤchtniſſes ein Ende nimmet, ver-geſſen ſie alles wieder, bloß deswegen, weil5 keine Regeln wiſſen, worauf die Beur-deelungs⸗ Krafft ſich gruͤnden koͤnte. Sieönnen mit dem allergeringſten das man
nen vorleget, nicht zu rechte kommen, ſieerſtehen den allerleichteſten Schrifftſteller
cht mehr. Demnach iſt unumgaͤnglichdochig, daß man die Theile einer Rede,enebſt den Grund⸗Regeln wiſſe, nachwelchen beſagte Theile unter ſich verbun-en werden. Bey dieſen Wegweiſern kanlan niemahls auf Irrwege gerathen, ſiekiten den Verſtand allezeit ſicher und gewiß,es ſey nun daß man eln lateiniſches BuchHerſetzen, oder, daß man etwas aus ſeinerdutter⸗Sprache ins Latein bringen ſolle.ier wollen alle wunder⸗ volle Lehr⸗Ar-en alle neu⸗entdeckte Gehelmniſſe, alle un-Abogre Wege, in kurzer Zeit oder gar in8 Stunden lateiniſch zu lernen, auf ſicheruhen laſſen, und das gewiſſeſte Mitteldagreiffen. Dieſes beſtehet darinn, daß wirey dem Vorſchlage des Herrn Abbt Rol-
8 bleiben, zumahl was ſeine hoͤchſt⸗ L Traitgernünfftige Vortheile in der Ausuͤbung desEtudes.
etrifft, die er nur als Wünſche vorträ-Ji 3 get,