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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Vierzehende Unterredung. 541—

muß die Wiederhohlung unmittelbar auf Die r-

das Leſen eines Authoris folgen. zie gN Mit der Zeit wird er im Stande ſeyn, Sohne.

e gezwungene Schreib⸗Art der Poeten,uf der Stelle in eine natuͤrliche und an-genehm fiſeſſende Sprache zu bringen. Un-benimmet er einen Poeten nicht aus dem5 tegreiffe, ſondern bey gegoͤnneter Zeit inle gewohnliche Sprache einzuklelden, ſowird er ihn zu keinem abgefleiſchten Gerlp-de machen, wie la Rue in ſeiner Dollmet-ſchung des Virgilli thate, ſondern er wirdihm ein geſundes Anſehen laſſen, wie Jou-enci dem Horatio.6. Wenn man die Vortrefflichkeit der

Aten recht einſiehet, und eben alſo redet

wie ſie, ſo iſt es beynahe unmoglich daß

man nicht einen Begriff von der Schoͤn-

het erlange, den man gar vielfaͤltig an-enden kan. Man wird auch demjeni-

gen, was man in der Mutter- Sprache

creibet, nach Erforderung der Umſtaͤnde,

Fluͤſſigkeit, Nachdruck, oder Annehmlich-

lelt beylegen koͤnnen.Zu dleſer vortheilhafftigen Ubung in rei-nem Lateine, kan man ſchon von weltemer Anſtalten machen, und ſelbige durchAlerley Huͤlffs⸗Mittel erleichtern. Manan zum Beyſpiele das Drucker⸗Schraͤnk-gen, davon wir oben etwas beygebracht,nuͤtzlich hiezu anwenden. Man ohne 50