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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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„Vierzebende Unterredung. 775

Wenn eln ſunger Menſch ſelt vielen Die Er-

Jahren kein anderes als reines Latein ge⸗ ziehung

ret, folglich den ganzen Kopf mit derFprache der alten Schrifftſteller angefuͤl-it hat, ſo darff man kecklich etwas ſchweh-eres als bißhero mit ihm vornehmen.

Man kan ihm ganze Auftritte aus dem

erentio oder Plauto, oder einige Capitel

dus dem Cæſare oder Curtio, uͤberſetzet in

e Feder vorſagen, und hernach ins latei-lische bringen laſſen. Zwar wird er dieAusdruͤcke des Terenti oder Curtii nichtbon Wort zu Wort liefern, doch aber wirds Latein ſeyn. Er hat das Model dazuſchon im Kopfe, worein er feine WorteReſſet, und man wird merken, daß man-

er dem flleſſenden Vortrage des Caͤſars,mancher dem praͤchtigen Weſen des Cice-

de

So

io naͤher komme. Hat ihr Aufſatz noch

nige Schwaͤche, ſo wird der Grund⸗Textleſelbige leicht verbeſſern. Es verſtehenft einige junge Leute ihren Autor ganzſut, und machen dennoch ſehr fehlerhaffti-de Aufſätze. Deswegen iſt bey weikemloch nicht alles verlohren; das Ungluͤck iſtauch ſo gar erſchrecklich nicht. Es hatledweder Zeit, Lebens gar offt noͤthig/ Lateinu verſtehen, niemahls aber, etwas in die-

ler Sprache aufzuſetzen. Diejenigen ſind

güllmehr zu beklagen welche acht Jahregran wenden/ daß ſie ein lateiniſches Ex.b erci·

erhne