570 Schau⸗Platz der Natur.
Die der- jungen Leute, ſo bald als ſie einen Schriffe1e ſteller e dan ſie 90 ueer dem angenehmen, das natuͤrliche vonö Sohne. praͤchtigen, das ruͤhrende von dem gekuͤl/ſtelten, einen lebhafftigen Ausdruck, wor! derein der Zorn oder die Wehmuth bey den ReVirgilio ausbricht, von der Schminke“ achwelche ihnen die Kunſt bey dem Ooſdanſtreichet, unterſcheiden konnen, ſo char, dicfet man ihre Beurtheilungs⸗Krafft. Nu mnemuß man ihnen die Liebe zur Wahrheitals die einige Quelle der Schoͤnheit! Jogund die Begierde viel Witz zu zeigen moals eine Quelle ungereimter Einfall,darſtellen, gleichwie ſie es dann in de ha;That ſind. Dergeſtalt erlangen ſie del icrechten Begriff von der Vollkommenheit lunund lernen das Blendwerk von dem ac dten Glanze unterſchelden. NDer Tageloͤhner, welcher die Stell filaus der Grube bricht, und der Steinmel deder ſie behauet, bekuͤmmern ſich alle bei dede wenig darum, wozu ſich dasjenige ſchl dircken moͤge, was ſie verfertigen, ſie arbeite iunach ihrer Richtſchnur und nach ihren weWinkelhacken immer weg, ohne ſich u ue0 etwas weſteres zu bekuͤmmern. Da aBaumeiſter verfaͤhret ganz anders. eN unter ſuchet die Haͤrte und Beſchaffenhel wdes Steines. Er urtheller od er ſch besin den Grund oder zum Selen. Oenſch,