Vier zehende Unterredung. 593—4. Les tirants, die Schemel⸗Schnuͤre,
ſind an die Schemel gebunden, und ziehen
bey dem Tretten die Litzen hoͤher. Ihrerſind 24. Elne vor zwey Rollen.
5. Le harnois, das Geſchirr, eine Rei-he kleine Staͤbgen woran die Litzen ge-bunden ſind, und welche, jeder an zweyenum die Rollen gewundenen Schnuͤrenhaͤngen. 3
6. Die Litzen(les lillerons) ſind eineMenge langer Faͤden, welche durch ein un-ten daran haͤngendes Gewicht ausgeſpan-net werden. In der Mitte haben ſie Rin-gelgen, wodurch man die Queer⸗Faͤden,* ziehet/ davon wir gleich reden wer-
en.
7. Les platines, die Gewichte, ſindStuͤcke Bley oder Schiefer, die man anjedes Staͤbgen haͤnget, woran eine ReiheLitzen mit dem untern Ende befeſtiget iſt.Wenn der Bandweber den Fuß vomSchemel wegzlehet, ſo ziehet das Gewicht
die Litzen wieder herab, welche die Sche-
mel⸗Schnuͤre empor gezogen halten.8. Les rames, ſind die Schnuͤre oder
Bundfaͤden, welche queer durch die Litzen
gezogen werden, und worauf das Haupt-werk bey dem Bandmachen ankommek;
eben ſo, wie es bey geblümeten Zeuchen auf
die Ordnung ankommet, in welcher man
die Schnuͤre ziehet. Hier aber iſt keinN Pp de-
8
Runſt-WoͤrtereymBand-machen.