Erſte Unterredung. 13
nicht die Waſſerleitungen, und die Ver⸗Die woh-wahrung fluͤſſiger Materien? Was hat nung desman nicht ausgedacht, um das Licht hin⸗ ſchen.zubringen wo man will? Anfaͤnglich hat⸗ 5le der Korbmacher die Fenſter⸗Oefnungenmit einigem Flechtwerke verwahret, wa-durch das Licht einfallen konnte: Nurkonnte er nicht machen, daß der Windund die ſchaͤdliche Lufft heraus geblieben ekocre. Der Weber wechſelte die Dienſteder Gitter mit feiner Leinwand ab; Zu-letzt kam der Glaſer, und ſetzte helles Glasund groſſe Tafelſcheiben an die Stelle derFenſter von Leinwand“, von Alabaſter,oder von einer andern Art duͤnner unddurchſichtiger Steine: Unvergleichlichefindung! welche einem Zimmer denvolligen Glanz des Tages vergoͤnnet, unddie ungeſtuͤmme Lufft abhaͤlt, ohne demEinwohner die freye Ausſicht und den An-blick der Natur und ihrer Schoͤnheit imgeringſten einzuſchraͤnken. gDieſe herrliche Erfindungen und vieleandere mehr, nahmen ihren Urſprung zu Neiner Zeit, die man vor die Zeiten der Un-wiſſenheit auszugeben bellebet.Wir unſeres Ortes wollen mit meh-derer Billigkeit verfahren. Die wahreiſſenſchafft iſt ein Antheil aller Jahr-hunderte. Rechtſchaffene Gelehrte ſindrechtſchaffenen Chriſten gleich welche man5 zu