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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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14 Schau⸗Platz der Natur.

Die woh⸗ zu aller Zeit an ihren Fruͤchten erkennet.Wee Gleichwie ſich die wahre GOttes⸗Furchtſchen.

durch die Reinigkeit des Glaubens, unddie Vortreflichkeit ihrer Werke offenbah-ret, alſo koͤnnen wir auch ſagen, die wah-re Gelehrſamkeit befinde ſich daſelbſt, wowir vorſichtige Beobachtungen, und wohl-ausgeſonnene Werkzeuge finden.

Das ſey ferne daß wir aus Verwun-derung uͤber die Schoͤnheit dieſer Entde-ckungen, diejenigen welche ſie erfanden,oder zur Vollkommenheit brachten, alsSchoͤpffer anſehen ſolten. Im geringſtennicht. Sie thaten nichts anders als be-reits erſchaffene und an ſich ſelbſt vortreff-liche Sachen verarbeiten. Hiezu kommetnoch, daß ihre Geſchicklichkeit ſowohl alsdieſe Materlen, eine Gabe des Hoͤchſtenſind. Unterdeſſen muß man ihnen das Lobſprechen das ihnen gebuͤhret. Sie ſinddie Leute, welche dem menſchlichen Ver-ſtande Ehre bringen. Diejenigen welcheſich die Titel der Weiſen und der Lehrerbeylegten, haben uns zum oͤfftern ſonſtnichts als leere Worte und die Kunſt üͤberungewiſſe Dinge zu ſtreiten gelehret. Al-lein die Kuͤnſtler haben Schuͤler gezogen,welche eben ſo wie ihre Lehr⸗Meſſter voneiner Zeit zur andern die Bequemlichkeitendes Lebens vervielfaͤltigen, und neue We-ſen zum Vorſcheine bringen. 55 der

au-