Erſte Unterredung. 41
ſondern diejenige die aus hoͤhern Gegen-den ausdampfet, erfüllt die Lufft zwiſchendem Berge und dem Hauſe mit Duͤnſten.le dringet durch alle Oefnungen hinein,unnd richtet alles zu Grunde, wenn ſie nichteine kreye und weite Gegend in der Naͤhefindet, dahin ſie ſich ziehen kan. 5Ich halte es vor etwas hoͤchſt noth-wendiges, ſeine Wohnung alſo anzulegen,daß auf auen Selten friſche Lufft zukom-men könne, daß ſie von allen Erhoͤhungenund benachbarten Hügeln wohl abgerüͤ-et ſey; inſonderheit aber, daß ſie, wo esmoͤglich um einige Schuhe, oder doch we-nigſtens Zolle hoher liege als der Boden.5 ware zu wuͤnſchen, die Polizey eineswohleingerichteten Landes, machte wegendieſes letztern Punctes einige heilſameerordnungen, indem er von gemeinen
Die Woh-nung desMen-
ſchen.
Leuten, zumahl auf dem Lande gar ſchlecht
in Acht genommen wird. Unterdeſſen zie-het dieſe Verabſaͤumung betruͤbte Folgennach ſich, indem ſich die Kaͤlte und Naͤſſea die Haͤuſer zlehet, und elnen Theil der
wohner um die Geſundheit bringet,
en andern gleich in der Jugend wegraf-5 Kommen ja einige ohnbeſchaͤdigetkuwen; ſo haben ſie es der guten Wuͤr-
Lebe der freyen Lufft, und ihrer emſigen
ens Art zuzuschreiben.C 5 Doch,