12 Schau⸗Platz der Natur.
Das dere trefliche Sachen mehr, die in die Na-
tur⸗Lehre gehoͤren. Man muß es ihm zukeinem Fehler auslegen, daß er zuweilenzeugende Kraͤffte zu Huͤlfe nimmet, dienicht in der Welt vorhanden ſind, oderwenigſtens doch ganz anders wuͤrken, alser es ſich vorſtellete. Man muß ihm auchnicht uͤbel nehmen, wenn er um den Ur-ſprung der verſteinerten Muſcheln zu er-klaͤren, gewiſſe Seen oben auf die Gipfelder Berge ſetzet, die nur in ſeiner Elndil-dungs⸗Krafft würklich waren, und dieuͤber dieſes, weder einerley Muſcheln/noch weniger aber See⸗Muſcheln in ſichhaben koͤnnten: Im Gegentheile mußman ſich wundern, wie er vor ſich alleineſo weit kommen konnte, und zwar zu einerZeit, da die Natur⸗ Lehre im geringſtennicht getrieben wurde. Er vermindertaber unſere Verwunderung, weil er unsſelbſt ſaget, man habe ihn nur ausgela-chet, weil er ſich in die Natur⸗Lehre mi-ſchen wolte, da er doch weder den Pliniusnoch den Ariſtoteles geleſen hatte, er habeaber allezeit darauf geantwortet, er leſefleiſſig im Buche der Natur.
Es iſt kein Handwerksmann in derWelt, woferne er anders einiges Nach-ſinnen beſitzet, welcher uns, woferne wirihn genau ausforſchen, nicht auf die Spuhtvon einer Wahrheit bringe, die zuvor h
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