Iweyte Unterredung. 53
ſonderlich bekannt war, oder welcher uns Dasnicht in einer noch dunkeln Sache einiges Gerathe
t anzuͤnde. Die Natur ausgenom⸗ 85men, ſind ſie die beſten Buͤcher.
5 glebet zwar einige, von welchen
man vielleicht keine neue Wahrheit lernet,nichtsdeſtowentger ſiehet man alle Tagefanz undergleichliche Meiſter⸗Stücke ausihren Handen kommen. Ste bleibenauch nicht lange unter dem gemeinen Hau-
en bermiſchet. Ihre auſſerordentlicheGeſchicklichkeit weis ſie gar bald herfuͤr-
uzlehen, und man hat hievon die taͤglichen
epſpiele vor Augen.
Wiſſen wir die Gute der Arbeit, und Aeuſſer-die Geschicklichkeit der Meiſter wohl zu cher,unterſcheiden, ſo haben wir den Vortheil Schein.davon, daß wir alles nett und dauerhaff-tig angeben koͤnnen, wir moͤgen es enkwe-der vor uns ſelbſt beſtellen, oder andernmit unſerm Rathe beyſtändig ſeyn. Die
andwerks⸗eute wiſſen, daß die Kaͤuferdauptſächlich auf die aͤuſſerliche Artigkeitder Arbeit ſehen. Daher bringet ſie dieVieglerde viel zu gewinnen dahin, daß ſie
le innerliche Guͤte und Dauerhafftiskeit
achte ſetzen, well es ihnen leichter falet,
ochter Arbeit ein zierliches Anſehen zu4 0. das in die Augen fället. Daher10 ommet, daß unfer Haus⸗Geraͤthe demglänzenden Spiel⸗Krame eines Puppen-
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