Fortſe-ung derNuͤnſte.
114 Schau⸗Platz der Natur.
JVFVCCCVTFTCPCPCPbVbD00dT0T0T—v—.ſtreite aber mit der Melodie; oder macheſie unkenntlich, wenn man allzu geſchwin-de ſpiele, die Accorde zu ſehr verſtaͤrkeoder zuviel Manieren anbringe; derge-ſtalt werde ſie durch die jetzo uͤdliche groſſeGeſchwindigkeit, gleichſam erſticket, oderganz aus der Muſick verbannet, und ver-liebre ihr Weſen, das ſie vernuͤnfftigereAPeiſe haben ſolte; Ja man achte ſie ſogeringe, daß man die erſte beſte nehme, ſiemoͤge ſich übrigens zur Sache ſchickenoder nicht; Unterdeſſen ſey es ein groſſerItrihum, wenn man glaube, die Voll?ſtimmigkeit und die Geſchwindigkeit ſeyenhinlänglich einem Stucke die volkomme-ne Schoͤnheit zu geben, die Melodie moͤgeuͤbrigens beſchaffen ſeyn wie ſie wolle.Auf dieſe Weiſe koͤnnte man auch einenverliebten Text unter die Melodie legen,nach welcher der Nacht⸗ Waͤchter dieStunden ausrufft, und ſie durch alle vierStimmen fuͤhren. Doch das uͤbrige wasſie vorbringen, ſcheinet noch nachdruͤckll-cher zu ſeyn. Sie ſagen, gleichwie wilalle gebohrne Meß⸗Kuͤnſtler ſind, oderBelieben an ſchoͤner Edenmaſe, und Über,einſtimmung aller Theile eines Werkeshaben, alſo ſeyen wir auch alle gebohrneThon⸗Kuͤnſtler, einer mehr, der andereweniger; der erſte Schritt zu unſerer/und aller geſitteten Voͤlker Muſick ben dee