Vierte Unterredung. 115
ber geweſen, daß man elne Melodle erfan⸗ Fortſe-e Der zweyte, daß man dieſe Melodie Ane.durch Miteinſtimmung anderer Thoͤne gverſtaͤrkte und nachdruͤckllcher machte.emnach ſey die Vollſtimmigkeit einehonheit vom zweyten Range, und muͤſ-e der erſten nothwendiger Weiſe nachge-hen; Sie ſey die Auſwaͤrterin, welcheſich beffeiſſtgen muͤffe ihre Gebieterin zuſchmü en, auszuzieren, und zu zeigen,nicht aber zu verbergen, noch weniger aberdar zu vernichten. Ale unſere groſſe Me-lodiſten geſtehen, daß Herr Rameau iner Vollſtimmigkeit etwas ungemelnesihue; Nur ſagen ſie, eine neue Erfindung,die einem auſſererdentlich geſchickten Kopfewohl gerathe, uͤberſchwemme uns oͤfftersmit einer Menge ungeſchickter Nachah-mer, und koͤnne guf einmahl ein laͤcherli-ches oder gezwungenes Weſen einſuͤhren;ey 0 0 1 10 3 1A alſo beſcha en, wie mit dem vielenWige: Sie ſehen beede eine anſtecken-de Seuche, welche zu unſerer Zeit regiere,dd ihren lleſprung von berführiſchenVepſpielen habe. Das ſchimmerndefeen dier flüchtigen Muſick, habe un-fl. niit Componiſten mit Begſerde er-ble, ſſch darin herfür zu thun/ und ſichG. zWlern gleich zu lchaͤtzen, wenn ſie eintüͤck mit ſolcher Geſchwindigkelt weg-Y 2 ha-