134 Schau⸗Platz der Natur
Fortſe- groſſem Erſtaunen uͤberlaut! hingegen der
tzung der NVünſte Muſicus gedencket er ſey ſchon unter die
Zahl der Sternen verſetzet. Wie waͤrees nun moͤglich, daß er ſich wieder zu dernatuͤrlichen Einfalt wenden koͤnte? Oderwie ſolle das Gehoͤre mehr ein Vergnuͤgenan ſelbiger finden, da es bereits an lau-ter heffiige und gezwungene Thoͤne ge-woͤhnet iſt? Man weis alle ſeine Kuͤnſtezum voraus. Anfaͤnglich ſpielet er ſachte,hernach tobet er: Auf einmahl haͤlt ergar ſtille. Sein Fiedelbogen gehet jetzmit Schwuͤngen, darnach mit Spruͤn-gen.() Nun kommen die Seufzer, 3
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——.———(* Zu Exleuterung dieſer Stelle dienet, daß dieFranzoͤſiſchen Componiſten in Gewohnheithaben, ihre Galanterie: Stücke mit gewiſſenNahmen zu belegen, und zwar der von demHerrn Verfaſſer gerühmte Cuprin ſowohlals ein anderer. Zum Beyſpiele heiſſen einigeles Bergeries„les Vendangeurs, la Bru-nette, ohne daß man ſehen koͤnte warum?Oder was vor eine Aehnlichkeit, zwiſcheneiner braͤunlichten Jungfer, Weinleſernu. ſ. w. und der Melodie die alſo genennetwird, ſeyn moͤge! Nebſt dieſem pflegen ſieauch andere Dinge vorzuſtellen, und dasStuͤck darnach zu benahmen, die ſich eini-ger maſſen nachahmen laſſen, als die Seuf-zer, den Donner, das Schlagen der Nach-kigall, der Wachtel, den Dudelſack, dasreſchen u. ſ w. Wobey mir einfaͤllet,was der Berühmte Virtuoſe H.— 1 inei-