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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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Vierte Unterredung. 147Heutiges Tages ſingen wir nichts mehr, Fortſe-weil kein Menſch mehr etwas anderes hoͤ⸗ Neneven wil, als das Zwitſchern eines Caua⸗ 8den- Vogels, oder das Schluchzen einer

achtigal. Findet man wohl unter tau-ſend menſchlichen Kehlen hundert, ja nurzwoͤlfe, welche eben alſo ſchluchzen koͤnn-ten wie die Nachtigall 2 Geſetzt aber, eswake moglich, es eden ſo gut zu machen, ſowäre es mehr eiwas unnatürliches als el-was vollkommenes. Ein Frauenzimmerſolte bey ihrem Singen die Seufzer unddie geſchwinden Trillerſchlaͤge dieſes Vo-gels eben ſo wenlg anbringen, als es ihrAut läſſet, bey ihrem Tanzen, und uͤbrigen

ewegungen, die Augen zu verdrehen,

oder mit dem Lelbe zu wackeln wie eineBachſtelze. a

Wir gemeine Leute fragen wenig nacheiner ſo ehr ausgekuͤnſtelten Annehmlich-elt. Wir uͤberlaſſen ſie den Vorunehmenherzlich gerne, als bey welchen ſie wie escheinet, ihre hauptſaͤchlichſte Zuflucht hat.interdeſſen hoͤret man kaͤglich nicht weni-de darüber klagen, welche ihrer UmſtaͤndeIden genoͤthiget ſind, das gezwungenenweſen alle Augenblicke mit anzuhoͤren,du ſehen, ja was das aͤrgeſte, vor ſchoͤnund entzuͤckend zu befinden! Wie man-em Cavalltere thut nicht das Herz wehe,daß man ſich ihm zu Gefallen ſchminket?K 2 Eifer