148 Schau⸗Platz der Natur.
Sortſe/ groſſes Übel verhuͤten. Die Componl-tzung der ſten des abgewichenen Jahrhundertes ver-Bünſte. ſtanden ſich dermaſſen genau mit dem Poe-ten, welcher ihnen den Text zu ihren Melo-dien machte, daß man haͤtte glauben ſollen,beedes ſey einerley Sache. Von rechts-wegen ſolten die Verſe und ihre Geſang-weiſe von einem und eben demſelbigenMelſter gemacht werden, weil ſie in derallergenaueſten Verbindung unter ſich ſte-hen muͤſſen. Allein die Verſe des Qul-naut und die Compoſition des Lulli ſchick-ten ſich ſo vollkommen wohl zuſamm, eswaren auch uͤber dieſes, der ſchwachenSchreib ⸗Art ungeachtet, die Worte ſowohlklingend und die Melodien ſo aus-druͤckend, daß, nur die Auslaͤnder ausge-nommen, als bey welchen dieſe Artigkeltnothwendiger Weiſe ein ziemliches vonihrem Wehrte verliehren muſte, jeder-mann, beydes kleine und groſſe, vor groſ-ſer Lieblichkeit entzuͤcket wurden. Manbefande elne ſolche Melodie vor ſchoͤn,wenn man gleich kein groſſer Kuͤnſtler war.Der Verſtand der Worte war insgemelnnur mehr als zu deutlich, und das Vergnuͤ-15 allgemein. Kaum hatte ſich ein neuesled zu Paris hoͤren laſſen, ſo durchlief esſchon das ganze Koͤnigreich, und wurde andem Fuſſe der Alpen und der PyreneiſchenGebüͤrge geſubgen. Wie vlele Aichni