Vierte Unteeredung. 429
das Singen der gelſtlichen Lieder weg gu bzunehmen undſich alleine zuzueignen. Alle Vünſte.eſaͤnge bey welchen das Voſck mit dergel und den ubrigen Inſtrumenten ein-immen kan, ſind annehmlich genug,eine Erregung im Gemuͤthe zu verurſachen,dd leicht genug, daß jeder dem Innhalte derrte dle er ausſpricht„bey ſich nachden-Cen kan. le Menge der Stimmen giebt zuAnerlinordnung Anlaß, weder wenn eineStrophe auf die andere folget, noch wennde dasſenige wiederhohlen, was ihnenle Muſi vorſagte. Die Muſick hatkeine andere Oblie enheit, noch andereerechtſame, als ſich nach dem Begriffees Volckes zu richten. Demnach mußſie trachten den Geſang der Gemeinemie dem ührigen zu vereinigen, ſie mußden Zuhoͤrern Raum laſſen ſich ebenfallsbeen zu laſſen, und eine gröſſere Geſchick-lichkeit zu erlangen. Auf dieſe Weiſewerden ſie zugleich erbauet und im Sin-en unterrichtet. Was ſie in der Kirchegelernet haben, das werden ſie gar baldandere ebenfalls lehren, und der Nutzenwird augemein ſeon. Es iſt keinem Com-5 ten, ein 1u ſeyn, und utes Gemuͤtzu haben. ſeyn, d ein glens niedtene. Dle Poeten, weiche wilens ſind, nach eben dieſem Ruhme zutrachten, und die, welche von der Arbeitl. Theil. L er-