166 Schau⸗Platz der Natur.
—.———Sovtſe/ Klaͤnge und die Farven dem Ver-gung der ſtande natuͤrliche Zeichen derjenigenKüͤnſte. Dinge ſind, damit man ihn beſchaͤfftigen
will, ſo muß er ohn fehlbar„Verdrußempfinden, wenn ihm dieſe Klaͤnge nichtsſagen, und dieſe Farben nichts zeigen.Übrigens gleichwie ſchoͤne Klaͤnge einenweit tiefern Eindruck in dem Verſtandmachen, als ſchoͤne Farben:() ſo un
E
— A——findung ihm die Bequemlichkeit verſchaffet,ſein Lehegebaͤude von den Haupt Farben,ihrer moglichen Vermiſchung, und derdaraus entſpringenden ordentlichen Ab-
wechslung, gleichwie auch von den auf
und abſteigenden Graden von weiß undſchwartz, zu beweiſen. Seine Abſichtwar nicht, eine Augen⸗Orgel einzuführen:und ſeine Erfindung verdienet ihr billichesLob, weil ſie nicht nur zur Erlaͤuterungeiner ſehr ſchwehren Frage in der NaturLehre dienen, ſondern auch den Mahlern,Faͤrbern, und uͤberhaupt allen welche mitFarben zu thun haben, ſehr nuͤtzlich ſeynkan. Man ſehe Loptique oculaire desEhrw. P. Caſtel; welche hey Priaſſon her-ausgekommen. Anmerckung des Verfaſ-
ſers. 5Eben dieſes Buch iſt in das Teutſche uͤber-ſetzet, und unter dem Titel Farben⸗Optle
in Halle gedruckt worden. U.
(% Die muſtcaliſchen Klaͤnge haben ein ge-wiſſes Verhältniß gegeneinander, wodure1 beſtimmet werden. Dieſes Verhaͤltntan man angeben, folglich einen deutlc de