176 Schau⸗Platz der Natur.———.
Jortſe, vor das Geſtelle einer Wand⸗Uhr, ja vorAan der eine bloſſe Taback⸗Buͤchſe? Das Eiſenunſte. ſelbſt, welches durch die Geſtalt ſeiner
Lob derMahle-rey
Gitter, Thuͤren, und Riegel, unſernWohnungen ehemahls das Anſehen derGefaͤngniſſe gab, beauemet ſich jetzo aufsgenaueſte nach der Vorſcheifft des Zeſch-ners. Es dienet den Choͤren unſerer Kir-chen, unſern Vorhoͤfen, Gaͤrten, und Ein-gangen koſtbarer Gebaͤude noch immerzur Beſchirmung wie zuvor, allein es hin-dert niemand mehr des Anbllckes ibrerſchoͤnen Einelchtung zu genieſſen, ja es legetihnen eine noch groͤſſere Zierlichkelt bey.Nichts wird verfertiget, was nicht derMahler Kunſt zur Aufſicht übergebenwuͤrde, und was nlcht durch die Schoͤn-heit der Zeichnung eine groͤſſere Anmuthoder eine mehrere Bequemlichkeit erhlelte.Es lſt alſo welt gefehlet, daß wir die Mahler als Leute betrachten muͤſten, welche demStaate wenig Dienste leiſten. Im Ge-gentheile iſt ihre Kunſt vielmehr die Quel-le der Zierlichkelt, der ſchoͤnen Ordnungund der bequemen Einrichtung, welche derMenſch natürlicher Weiſe in allem wasdurch ſeine Haͤnde gehet, zu erreichen ſu-
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Mir wollen aber jetzo die Huͤlfe fah-ren laſſen, welche die Mahlerey allen Kül-ſten widerfahren laͤſſet, und dadurch e