Vierte Unterredung. 175
Bequemlſchkeiten, auch in ſolchen Din⸗ Fortſe,gen, welche dem erſten Anſehen nach nicht ung derden geringsten Zuſammenhang mit der WanteMahlerey haben.
Jedermann ermiſſet von ſelbſt, eswerde ſie der Gieſſer zu Rathe zlehen,wenn er ein Blld verfertigen ſolle: Eingleiches werde der Sticker thun, der CTa-petenwuͤrker⸗ derjenige, welcher reicheStoffe mit Blumen auszieren will? der-jenige, welcher eine oͤffentliche Feyerlich-kelt, einen Eiozug, oder andere Auszierun-gen angeben will. Ader ſolte man wohlglauben, daß ſie dem Schloſſer, dem Gaͤrt-ner, dem Tiſchler, dem Goloſchmlede andBleygleſſer, mir ihrem guten Rathe noͤthigſey? Sind die Materlen, welche dleſe Leu-te verarbeiten, nicht viel zu hart, zu un-beugſam und zu widerſpenſtig, als daßman ſie nach dem Willen des Mahlers,und der Vorſchrifft einer Zeichnung be-handeln koͤnnte? Freyllch hatten alle die-ſe Kuͤnſtler vor Zeſten nicht mehr als eineſchide, eise Alles was ſie machten,ſblene in einerley Forme gegoſſen zu ſeyn-.
18 dieſe Forme war jlemlich plump.
er wie viele angenehme Formen haben
r nicht heutiges Tages vor das Tafel-dan eines Gemaches, vor die Beklei-dor d dot Tbüre vor ein Luſt⸗Stüͤcke,
vil Gaͤnge und Hecken eſnes Gartens,