Vierte Unterredung. 189
del uber alle Striche der Figur, wornach Fortſe-ſelbige guf dem ehen Wachſe erſcheinen, tzung deals welches den Roͤthel ſehr leicht annim⸗ Buͤnſte.met. 2,) Hierauf wird die Reiß⸗Nadelgebrauchet, und mit ſelbiger nach den ro-chen Strichen durch das Wachs biß in dielatte gearbeitet, und auf dieſe Weiſe derimriß verfertiget. Endlich 3.) kriegetder Künſtler den Gradſiichel zur Hand,arbeitet den Umriß tiefer aus und glebkm ſeine Schattlrung mit Creutzſtrichen,wle es ihm ſeine Kunſt lehret. Bey die-ſer delten Verrichtung kan der Melſterfene Geſchſcklichkeit recht ſehen laſſen.le beede erſtern erfordern bloß einigeeckheit, und ein gutes Achtung geben.ber die letztere will von einem Kuͤnſtlernternommen und beurtheilet ſeyn.Der gemeine Hauffen der Kupferſte⸗Radiren.cher, ſuchet ſein Hell ww Radiren: Un-terdeſſen beinget elne geſchlckte Hand ver-undernswuͤrdige Kunſt⸗ Stücke durchf eſe Manier zuwege, weil ſie ſo keck und00 arbeiten kan als ſie will, und von demderſtande der Platte nicht gehindertreid, Man bedient ſich hiezu aller be-folg erwähnten Inſtrumente. Nur ingenden hat ſie ewas beſonderes. Die6 ats wird anders gegruͤndet: Man ge-düchet ſtatt weiſſen Wachſes, Kugelfür-hiß, der aus Peche oder Terpentin, Gei-gen-
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