Band 
Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
Seite
190
JPEG-Download
 

. 190 Schau ⸗ Platz der Natur.

Jortſe, gen⸗Harze und Nuß⸗Oele bereltet wird.tzung der Iſt die Platte wohl pollret und erwaͤrmet-Nünſte. ſo bringet man den Fuͤrniß drauf, ſo daßer ſich allenthalben gleich duͤnn ausbrelte,wozu man durch das Berelben mit einemWulſte von Taffend mit Baumwolleausgeſtopfet, nachhilffet. Die alſo üͤber-fuͤrnißte Platte wied Waſſerrecht aufge-haͤnget, alſo daß die uͤberzogene Seite un-terwaͤrts komme, worauf man ſie von demRauche eines Wachs⸗Lichtes aller Ortenrecht gleich anlauffen laͤſſet. Nach dieſerVorbereitung wird der Riß eben alſo co-piret, wie bey der erſten Manier.Striche ſind, da wird der Fuͤrniß mit derFadir⸗Nadel ſauber weggenommen, unddas Kupfer entbloͤſſet, alles uͤbrige blelbetmit dem Fuͤrniſſe auf das genaueſte bede-cket. Hernach umgiebet man die Plattemlt einem Rande von kothem Slegel-Wachſe, und uͤbergieſſet ſie mit ScheideWaſſer, das man, nach Erforderung delUmſtände, mit gemeinem Waſſer ſchwaͤ-chet. Das Schelde⸗Waſſer zerfeſſſenun zwar die Metalle, und inſonderhelt dasKupfer/ allein es hal keine Macht uber ſei-te Sachen, als zum Beyſpiele uber TalchPech und Wachs. Der Kuͤnſtler iſſet-teinket, ſchlaͤffet unterdeſſen, oder vert!tet ſeine übrige Geſchaͤffte. Indem erſpatzleren gehet, gehet das Nadiren 1