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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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192 Schau ⸗Platz der Natur.

Fortſe⸗ geſchwelften verſtaͤrkten und unvermerkttzung der geſchwaͤchten Strichen, dermaſſen kuͤnſt-Küͤnſte. ſich auszuarbelten, daß das Aug in einerganz geringen Entfernung nichts wahr-nimmel, als Lichter welche durch alle moͤg-liche Grade des Schattens abnehmenund die Figur ſo erhaben und ſchoͤn run-dirt vorſtellen, als es die Aehnlichkeit mitder Sache berlanget. Hingegen dasScheide⸗Waſſer ver vielfaͤltiget die Stri-che, ſowohl indem es aͤtzet, als indem ſelneWuͤrkung verbeſſert wird, und es frlſſetofftmahls zu tlef/ oder machet Ritzen aneinem Orte der Figur, den man ganz ge-linde halten wolte, oder wo gar nichtsdergleichen erſcheinen ſolte. Unterdeſſenbeſitzet das Radiren auch gewiſſe Vor-thelle, die ihm bey mancher Gelegenhellden Vorzug erſtrelten. Es glebt in derNatur Sachen genug, die man ganz an-ders behandeln muß, als ein Menſchen-Geſichte. Die Lufft und ihte Erſchel-nungen, die Erde mit ihren Bergen undThaͤlern, das Gruͤne der Wieſen, und dasLaub der Baͤume, die Haͤute und Federnder Thlere und Voͤgel, benebſt dem aller!meiſten, was der Menſch verfertiget, ſindmit eier ſo erſtaunlichen Menge kleinerStriche beladen, daß der Grabſtlchel nichthinreſchet, dahingegen das Scheide⸗Waſ-ſer/ indem es hier und dort auch Amel