Vierte Unterredung. 191
—:—..Weg ebenfals dahin. Nur muß er da-vor ſorgen, daß das aͤtzende Waſſer nichtmehr Gewalt ausuͤbe, als er verlanget.Er ſiehet alſo zu, was vorgehet, ſchaffetdas Scheide⸗Waſſer bey Zelten ab, undwoferne er bey dem erſten oder andernAetzen das Kupfer hie und dort wo es bloß
legetz ſchonen will, verwahret er es mit el-
er Vermiſchung von Judenpeche/ undweiſſem Wachſe, oder andern oͤlichten Sa-chen, und laͤſſet das Scheide⸗Waſſer an-erswo arbeiten, wo die Striche tieferloerden ſollen. Wenn dieſes geſchehen,aſſet er den Fuͤrniß an gelindem Feuer ab-leſſen, wiſchet die Plakte ſauber ab, undhilft mit dem Grabſtichel nach. Er ver-efet, verbeſſert, vergroͤſſert die Striche,
erſtaͤrket den Schatten, vertreibet die Ri-
en, und andere Fehler, welche etwa von
den Scheide⸗Waſſer herruͤhren, undGi alſo ſeine Arbeſt in vollkommenennd.
wiſſlles was natürlſcher Weiſe ſeine ge-
e beſtimmte Schoͤnhelt, und unveraͤn-derlche Geſtalt hat, das laſſet ſich auf die
due Wanier weit gluͤcklicher treffen alsſicht Radiren: Denn wiewohl ein Ga-Sire au Arm, oder eine Blume, weder
riche goch Schraffirung an ſich zei-
gortſe-ung derFuͤnſte.
geh f weſß doch eine geschickte Fauſt das
vpfer mit gleichweiten, rundirten, aus-VII. Cheſli. 7.„ ge-