200 Schau⸗Platz der Natur.8 e eee
Ne Stimme auf dem Baſte, oder Perga-Ang der mente zu entwerfen, gebrauchete man ei-Nünſte. ne fluͤſſige Farbe, welche von dem Grun-Dinte de worauf ſie zu ſtehen kam, ſattſam ab!dun e,[ach, und trug ſie mit einem Rohre auf,dern. das unten ausgeſchnitten, geſpitzet, undmit einer Spalte verſehen war, damit dieFarbe durch ſelbige aus dem Rohreflieſſen konte. Mit der Zeit nahme manlleber die Kiele der Voͤgelfedern, wellſie eine groͤſſere Hoͤhlung haben, und ſichbequem ſchnelden laſſen, ohne der Ge-brechlichkeit ſo unterworfen zu ſevn, als
ein Rohr. N 5Das Die Häute worauf man ſchreibenEgypti⸗ konte, waren bey weitem nicht in dekſwe Menge zu haben/ als es die BeduͤrfnlſſePapier. des Lebens, und die Gedancken der Ge-lehrten erforderten. Das beſte was maldieſem Mangel abzuhelffen erfande, indemes leicht anzuſchaffen war, und alle uͤbrigeBequemlichkeiten beſaſſe, das war dieinnere Rinde eines gewiſſen Schilffes!0 am Nlle in der Gegend wuchſe, woſelne Überſchwemmungen ein Ende neh-men. Dieſe Pflantze trug in den Mot-genlaͤndern den Nahmen Papier. 5 aWegen der Gebrechlichkeit ditſer! 5
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19) Man ſehe Salmas. Exercit. Plinian, inSolin. I. 2. p. 1003. Paris 1629.