Lünfte Unterredung- 201———
den, leimete man ſie uͤberenander, zuwei-len ein einiges Rinden⸗Stuͤcke, zuwellenviele Skuͤcke eines auf das andere, nurmelt dieſer Vorſichtigkelt, daß die Nin-denfaſern ncht durchaus einerley Lagealten, fondern ein Stuck wurde nacher Fange geleget, das andere nach derBreite„()J und ſo weiter. Hatte mandie Rindenſtuͤcke doppelt und dreyfachaufeinander gelelmet, um dem Blateme gehoͤrige Dicke zu geben, ſo beſtricheLeun, beide Seiten mit einem zarten5 me um ale Gruben auszufüllen und. Flieſſen der Dinte zu verhuͤten.Cbolte man einem Bache von dergleſchenSoppuſchen Karten ⸗ Papier eine groͤſſereDauerhafftigkeit beylegen, ſo mlſchte maneinige Pergament Blatter unter die an-dern, um ſie gegen das Abnuͤtzen zu ver-wahren, und dieſer Vorſicht muß manFidancken; daß einige biß auf unſeredieten gekommen ſind. Auf dieſe Art iſtA. Sammlung der Briefe des H.eruguſkinus beſchaffen, welche auf E-noh ſches Papier geſchrjeben iſt, und ſech§e Glo in dem Buͤcher ⸗Vorrathe zudefender Pres in gutem Zuſtande
0 de 1 wie man Weidenruthen in ein-
icht. Tranſperſa crates pera itur,Plin. Hit. Nat. Lib. 13. c. 115 e
ZweyteFortſe-tzung derRuͤnſte.