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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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—Scechſte Unterredung. 212

Keiege, und bald darauf dſe Creuß⸗Zuͤge Altezu Eroberung des gelobten Landes, aufka⸗ Srauzö-

men, fiel alle Neigung zur Gelehrſamkeit„lischevöllg dahin. Wer ſoviel ſchlechtes La⸗ Sprache.

tein verſtande, daß er zur Noth die Kir-en⸗Gebete verſtehen, oder ein Notg-riats⸗Inſtrument zuſamm ſtuͤmpern konn-te, war in jedermanns Augen ein Uage-heuer der Gelehrſamkeit. Unterdeſſenwurde doch dieſes Latein, ſo ſchlecht als esar, im gemeinen Leben von nlemand ge-redet. Es nahm alſo ſeine Zuflucht in diechulen, und hat ſich biß jetzo daſelbſt er-halten, ohnerachtet man oͤffter als einmahlberſuchet hat es wegzuſtäubern. Wellnun weder die Edelleute noch die Buͤrger,noch weniger die Land⸗Leuke das Lateini-ſche mehr verſtunden, ſo wurde die gemei-ne Sprache in oͤffentlichen Geſchaͤfftendeſto ſtaͤrker gebrauchet. Man bedleneteich ther in den Religions ⸗Unterwelſun-

90 mehr als zuvor. Man ſchriebe Buͤ⸗ Romans.500 in Romans, und man nennete uͤber-ſchrpt alles was man in dieſer Sprachete deb Romans oder Romance, es moͤch-eigens aus gebundener oder ungebun-ſchich Rede beſtehen. Es fiele einer Ge-ſchimpfſader einer Predigt keineswegesman 1 ſlch wenn man ſagte, ſie ſey in Ro-wenn adaeſaſſet. Es war eben polen alsn man ſetzo ſaget/ ein Buch ſey Fran-zoͤſiſch