AlteSranzö⸗ le ſeiner Jahr⸗Buͤcher, daß Johang
ſiſcheSprache.
230 Schau⸗Platz der Natur..
Er berichtet uns alſo in dem zweyten Thel-
Guttenberg von Maynz, der ſich auchGaͤnsfleiſch und Zumjungen nennele,um das Jahr 1440, auf den erſten Einfallvon dieſer Kunſt geriethe. Er ſteckte ſeinVermoͤgen darein, ohne den gewuͤnſchtenEndzweck zu erreichen, und trat endlich inGeſellſchafft mit Johann Fauſten, einemkeichen Buͤrger in eben dieſer Stadt, undPeter Schaͤfer von Gernsheim, aus demMayuziſchen Kirchenſprengel. Der Vor-ſchuß Fauſtens, und die Geſchſcklichkeltdes jungen Schäfers, brachten endlich dieAusgabe einiger Werke zuwege, die nochganz gut ausſehen/ und darunter die be-ruͤhmteſten ſind das Catholicon JohannisJanuenſis, und das Speculum humana favationis. Leltzteres iſt in ziemlich ſchlech-ten Latelniſchen Reimen, und mit Holz-ſchnitten oben an jeder Seite gezieret. Eswurde aber jede Seite in Holz geſchnittenſo wie es ſeit langer Zelt in Sina und Ja-pon gewoͤhnlich ſſt. Man ſchrleb ode-mahlete auf ein duͤnnes Papler⸗Blat warman wolte, beſtrich hernach die Selte aufwelcher die Figuren ſtanden, mit zartemLelme, und klebte ſie auf eine hoͤlzerne Ta-fel. Dergeſtalt ſchimmerten die Figurendurch das Papier, und zeigten ſich, aberlinks. War es trocken, ſo ſtach man e