232 Schau⸗Platz der Natur.
Alte nige Gewinn den man haben konnteSranzö⸗ brachten einen der erſten Druck⸗Kuͤnſtler,8 und wie es nach Teitheims Worten ſcher-net, den Johann Fauſt auf die Gedanken,er wolte einzelne Buchſtaben gebrauchendie man gebrauchen konnte ſo offt und 50was man wolte. Alleen es ereigneteeine neue Schwierigkeit. Indeme madie hoͤlzerne Buchſtaben⸗Foͤrmen o tersſchwaͤrzte, abwuſch, trocknete, abermahlsbefeuchtete, und auf die vorige Welſehandelte, wurffen ſie ſich, bekamen Ritze!und wurden auf mancherley Art unbrau 1bar. Demnach muſte man die Metallezur Hülfe nehmen. Man verſuchte alſokleine Staͤbe zu gieſſen, mit einem Buch.ſtaben auf der Spitze. Nur das Bleund Zinn war zu weich. Eiſen und Kup-fer zu ſprͤde. Es wolte ſich alſo nichtsgeſchicktes und zierliches damit malaſſen. Wie erfreuete ſich die Ge fu:ſchafft nicht, als ihr der ſinnreiche Schäfervollkommen gut ausgearbeitete und taugliche Stempel zeigte, indem er die Metallepermiſchet, und die weichen mit den harten in einem ſo geſchickten Verhältniſpereiniget hatte, als die Abſicht des Ge-brauches erforderte. Nunmehro wialſo die Kunſt zu ihrer Vollkommen eltgebracht. Fauſt hatte ein ſo groſſes Neigeguüͤgen daruber/ daß er Schäfer 160 g