270 Schau⸗Platz der Natur.
Alte hat im Leſen nicht die geringſte Schwle-Sranzös rigkeit, ſo wenig als das darauf folgende.
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Es fehlen bloß unſere Unterſcheidungs“
che. Jeichen, und das bey uns gewoͤhnliche Ab-
ruͤcken der Worte, davon man in den al-ten Zeiten nichts wuſte. Der Punct wur“de nur allein, und zwar ſehr offt gebrauche.Nichts deſtoweniger findet man ihn in el-nigen Handſchrifften nicht einmahl. Ge-genwaͤrtige Auszuͤge dreyer auf Perga-ment geſchriebenen Buͤcher, ſind mir ausder Bibllotheck S. Remi zu Rheims vondem Bibliothecario Dom le Vacher mitgetheilet worden. Das erſte iſt 700. Jah-te alt. Das andere beynahe 800. undhat der Koͤnigin Emma zum Gebet⸗Buchegedienet. Ste war eine Gemahlin desverletzten Koͤniges aus dem zweyten Ge!ſchlechte, und lieget in dem Chore von 8.Remi begraben. Das letzte iſt diejenigeHandſchrifft vom neunten oder zehendenJahrhundert, nach welcher man die Fa-beln des Phædri herausgegeben hat. Indieſer Abtey, und in der Schule der Biſchoͤflichen Kirche, wurde die Gelehrſam-keit beſtaͤndig getrieben, auch zu der Zeit/da die Unwiſſenheit das ganze Land be-deckte. Eden dieſe Schulen wurden indem folgenden Jahrhundert durch dieVorſorge des Gerbertus noch mehr be-ruͤhmt, welcher nachgehends unte 1005r