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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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Franzs⸗ der laͤuffigen Ausſprache fantz. Eſpri wie

iſche

Sprache

Proven-zaliſcheSprache.

254 Schau⸗Piatz der Natur.gleichet unus, und ſainz, ſanctus, oder nach

wir ſetzo ausſprechen, gehet viel weiter vos'ſpititus, oder nach damahliger Ausſprqeſpitits ab. als eſpiriz. Es iſt pures a-

kein. 5Dieſe wenige Beyſplele zelgen zurGenuͤge, wie unſere Sprache ſich allge-mach in diejenige verllehret, von welcherſie nur eine bloſſe Veraͤnderung iſt. Stel,gen wir uber das zehende ahrhundertempor, ſo findet man faſt gar keine Urkun-den von einiger Lange in dem Roma 5oder der gemeinen Sprache, ob ſie gleichſchon wuͤrklich geredet wurde. Es wurdealles Lateiniſch geſchrieben. Nur findetman in den Geſetzen, Urkunden und Buchern beſagter Zeit einige Worte aus depobelbafftſgen Lateine oder unſerm ralzoͤſiſchen, mit reinem Lateine verm. chel.Doch ob wir gleich keine Schrlſſten vi,

dieſem Alter aufweiſen können, ſo findenwir doch die ehemahlige Geſtalt unſererSprache in der Mund⸗Art unſerer ſüͤd-lichen Provinzen. Ohnerachtet ſelb gedurch den Aufenthalt der Burgunder undanderer Volker in Provence, der Weſt-gothen in Eanguedoe, und der Berg⸗Spa-nier in Gaſcogne, wiederum In einige anedere Mund⸗Arten abgetheilet worden öiſt doch der Grund allenthalben einerler