262 Schau⸗Platz der Natur
Alte, dem Teſen alter Handſchrifften niegendSransòs fort. Ihr bloſſer Anblick erſchrecket unsSprache. und wir ſtellen uns unuͤderwindliche* Schwierigkeſten vor, obglelch die Buchſtaben in der That mit unſern noch ſetzb,gewohnlichen, einerley ſind) und es elneleichte Sache iſt, ſich daran zu gewöhnen.Im Gegentheile, hat man dleſen Schlüſ-fel niemahl in ſeiner Gewalt, ſo bekomm,man Luſt ſo weit zu gehen als es möglichfaͤlet. Ein dergleichen ſchwacher Anfangwelcher gleichſam nur ein bloſſer ZeltVertreib war, nachgehends aber ſeine ge-wiſſe Regeln bekam, führete die beruͤnm-ten Maͤnner, den Du-Cange, Mabillon, B.luze, Longuerue, Montfaueon und le Bœuf,auf ſo viele ſchoͤne Entdeckungen, ſowohin dem gelehrten Alterthume! als in denmittlern Zeiten, welche den Urſprung un!ſerer Sprache, unſerer Gebrauche, Geſe-tze, und unſerer wichtigſten Angeles: nhel-ten in ſich faſſen. 155Abkür⸗ Die Roͤmer hatten eine andere Welsezungen. Ihre Gedanken der Nachweſt zu hinterlaſ-ſen. Dieſes war die Kunſt, die Wortemit abgekuͤrzeten Zeichen dermaſſen ge-ſchwinde aufzuſchrelben, daß ein geuͤbterMenſch im Stande war, alles was malvor Gerichte oder ſonſt redete, eben ſo hul-tig aufzuzeichnen, als man es mündlivorbrachte, Die Hand leiſtete der Zuge,