282 Schau ⸗ Platz der Natur.
Dritte wenn man ihr aller Orten eine gleiche 05 cke und Weite geben wolte. Es iſt ſuchAunſte. genug, wenn man den Oberſas engemacht, man muͤſte ihn auch dünner maßchen, welches vielfaͤtige Verſfüche/ ungroſſe Muͤhe verurſachete. Wolte mandas Metall daran verſchwenden, und ihmeine allzugroſſe Dicke geben, ſo kam einduͤteres Summen heraus, wie an der Ge-orgen⸗Glocke zu Amboiſe, an welche m330. Centner Metall gewendet hatte, Undavon man den Klang nicht hoͤret, wenman nicht erinnert wird, jetzo laͤutedle groſſe Glocke! demnach muſte madie Dicke allmaͤhlig vermindern, und manbekam auf dieſe Weiſe einen helernKlang. Allein es ereignete ſich eine aun,dere Schwierigkeit, welche uns nöthigledle jetzo gewohnliche Geſtalt zu waͤhlen-Die Glocke klinget uberall, ſo groß ſieDer Klang des dickeſten Theiles, nahmelich des Cranzes, iſt der ſtaͤrkeſte, ja er 0dermaſſen ſtark, daß er den Klang desOberſatzes ſchwächet, oder wohl gar ukänntiich machet. Nichtsdeſtowentgggeſchiehet es zum oͤfftern, daß man ſie alchbey ſehr kleinen Glocken alle beede vernimmet, bey groſſen aber noch deutliche,Demnach kan eine einige Glocke eine Hamonie machen, und beede Klaͤnge wer 0m
ſich wohl oder uͤbel zuſamm ſchicken 5