Siebende Unterredung. 285
det, mit gleicher Nettigkelt hören. Wer, Dritteede zugleich geläutet, ſo hoͤret man Jortſd.05 5 ungemein richtige und hele Quarten Rugefal eden Haupt⸗Thonen, welche eben-s ſehr ſüdern und angenehm klingen.ub dieſen vier Thonen wozu noch die1 ere Octave an der groſſen Glocke kom-et entſpringet eine Harmonie, welchedenjenigen lieblich duͤnket, welche ſichder gekingſten nicht darauf verſtehen, ſon-070 meynen, ſie hoͤren ſtatt fuͤnf Thoneur zwey.N Da aber dieſe Ubereinſtimmung bloß Ubelklanguf der ſinnreichen Einrichtung der Glocke, 5 Glo-em richtigen Ebenmaſe ihrer Thei-eruhet, ſo kan auch ein gewalllger Übel-Ein entſtehen, woferne der Geeſſer dieinchellung unrichtig machet, oder wenne ey der neuen Glocke die mit andernstimmen ſolle, andere Maaſen gebrau-10 als man bey Verfertigung der altenderkguchet hatte, Ein unrichtiger Klangtel en Haupt⸗Klang der Glocke beglei-G. verurſachet eine Diſſonanz, und unſerlehore wird davon geruͤhret, ob wir uns80 einbilden nur einen einigen Klang zuf. nehmen. Miſchet ſich nun dieſe Diſ-gaanz mit unter den Laut anderer Glo-0 en, ſo wird der Ubellaut deſto unertraͤg-wil. Woferne man alle Wuͤrkungen,elche aus dieſem oder jenem Dabaltanſeni-