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Siebender Theil. Welcher einige der vortreflichsten Künste, die Handlung, das Reisen, und die Einrichtung eines Landes betrachtet.
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284 Schau⸗Platz der Natur.

Dritte ſer in ein Glas gieſſet, und mit dem naſſenForte, Finger den Rand des Glaſes berelbet, ſeNun ſte. fänget es an zu klingen, und dieſeraͤndert ſich, ſo offt man mehr Waſſer zu-gleſſet, oder die Menge deſſelbigen vermil-dert. Indem das Waſſer gleichſam elnen Coͤrper mit dem Glaſe ausmachet, ſowird der Klang tlefer, wenn die Materzunimmet, und feiner, wenn man ſie ver-mindert. Demnach kan die Schweiffungeiner Glocke zu dem Haupt⸗Klange undzu der hohen Oktave, welche der Oberſabangiebet, noch eine Tertie, eine Quaroder einen andern wohl oder uͤbel elnſtim-menden Klang hoͤren laſſen, nachdemBogen beſchaffen iſt, der ſie beſchriebe/und nachdem ſie folglich mehr oder wenger Metall bey ſich hat. Die beeden ſchoͤ-nen Glocken zu St. Germain des Prez gebedieſen dritten Thon ſehr deutlich an.geſtehen auch alle geſchickte Glockengieſſetund Muſici, daß ſie, was Glocken betrifftniemahlen etwas vollkommeneres gehörehaͤtten, als den Accord den die fuͤnf Thonebeeder Glocken der Dom⸗Kirche zuRheims miteinander machen, wovon dlegroͤſſeſte, welche 240. Eentner wieget/drey angiebt. Wird dieſe alleine geläutet, ſo laͤſſet ſie beede Oetaven/ und noeinen Thon, der zu der untern die Quarte/zu der obern die umgekehrte Quinte 15